Männer
Seit längerem sind wir ein aktuelles Bild schuldig. Normalerweise ist es so, dass beim ersten Tag eines Jahres immer
viele da sind (die guten Vorsätze für das neue Jahr). ... Kamera war dabei, aber es fehlen einige (Bild vom 5.1.2007):

von links: Andreas Dannhauer, Hans-Gerd Rinker, Christian Flader, Detlef Pflitsch, Volker Peitsch, Dietmar Krause, Hans-Gerd Sahner, Harald Nöckel, Günter Marx, Christoph Bayer. Knieend: Klaus Schiffmann, Siegfried Ley, Uwe Kersting. Es fehlen: Johannes (Jonny) Bissinger, Heinz Gaspers, Ulrich Müller, Gereon Schuh und Kai Wolf.
ein
Bild vom 7. Juli 2006 ... draußen
von links: Siegfried Ley, Hans Rinker, Christoph Bayer, Jonny Bissinger, Uwe Kersting, Günter Marx,
Klaus Schiffmann, Harald Nöckel, Gereon Schuh, Dietmar Krause, Christian Flader, Kai Wolf.
ein
Bild aus dem Jahr 2000
Freitags ab 20 Uhr treffen sich die in Anführungszeichen „älteren Männer“.
Im letzten Jahr können wir auf eine steigende Mitgliederzahl blicken. Wir
konnten ein paar Neue aktivieren und wie es bei Männern nun einmal so ist,
wenn sie einmal dabei waren, einmal den inneren Schweinehund überwunden haben,
dann bleiben sie dabei. Die Gruppe Männerturnen, so wie sie jetzt besteht,
feierte im Jahr 2001 ihr 20-jähriges Bestehen. Wir machen fast jedes Jahr ein
gemeinsames Maibaumsetzen, ein Fußballturnier
für Hobbymannschaften auf dem Außenplatz, eine 2-tägige
Fahrradtour, einen Fahrradfrühschoppen und eine gemeinsame Weihnachtsfeier. Zwischendurch
gibt es noch weitere Zusammenkünfte, denn zu „Null-Geburtstagen“ laden sich
die Männer mit ihren Frauen meistens gegenseitig ein. Zur Fahrradtour wäre
vielleicht noch zu sagen, dass keiner der Männer, bis auf den Übungsleiter und
einen weiteren Eingeweihten, etwas von dem jeweiligen Ziel weiß. Man trifft
sich immer Samstagsmorgens mit dem Fahrrad und dann geht es los, 50 - 90 KM Rad
fahren, vielleicht zwischendurch mal auf die Bahn oder in ein Auto, aber auch
nicht immer. Am Ziel einen gemütlichen Abend verbringen mit anschließender
Übernachtung und dann Sonntags nach dem Frühstück zurück. Wir waren schon in
Andernach, in Bad Münstereifel, in Bilstein/Sauerland, in Bonn, in Freudenberg,
in Hagen, in Hamm an der Sieg, in Leverkusen, in Moers und in Wuppertal. Nur
dreimal in den nun über 20 Jahren haben wir auf das Rad verzichtet und sind
weiter weg gefahren. Zum 10-jährigen nach München zum Oktoberfest, zum
15-jährigen nach Hamburg und zum 20-jährigen nach Berlin. Sportlich gesehen wird viel Basketball
und Fußball gespielt, auch schon mal, aber selten etwas anderes, die Einführung
eines größeren Gymnastikblocks kam bei den Männern nicht besonders gut an.
Bei Männern ist es halt so, dass es Ihnen am meisten Spaß macht, wenn man
den Frust des Alltages einmal vergessen kann, wenn man seine Wut einmal an
einem Ball auslassen kann. Und dies versucht ich, Günter Marx, als Übungsleiter
den Männern zu geben. Ich achte darauf das die Wut
nur am Ball ausgelassen wird und das man sich danach bei einem Getränk
wieder gut versteht. Ich werde immer wieder versuchen, auch neue
Sportarten/Sportspiele einzuführen. Wichtig ist auch die sogenannte dritte
Halbzeit. Das ist, wenn es nach dem Duschen und wieder Frischmachen ins Vereinslokal
‚Homburger Hof‘ geht. Dort wird dann neben ein paar Getränken noch zusammen
„geschockt“.
Beim Schocken versucht man normalerweise ja mit drei Würfeln und
einem Becher eine Getränkerunde auszuspielen. Bei uns ist es leicht anders, wir spielen, jeder mit seinem
eigenen Becher, 2 mal DM 5,- (seit 2002 € 2,50)pro Runde à 4 Viertel aus, die in eine gemeinsame
Kasse kommen. Aus dieser Kasse bezahlen wir z.B. unsere alljährliche Fahrradtour
und noch einige andere Aktivitäten. Bei der dritten Halbzeit sind wir sehr
solide geworden. Während es früher (vor mehr als 10 Jahren) hier oft 3°°
oder 4°° Uhr wurde, sind heutzutage meistens alle um 24°° Uhr oder kurz danach
verschwunden. Denn nicht alle, aber doch einige müssen heutzutage auch Samstags
arbeiten, und Dem muss man Tribut zollen. Aber trotz und alledem, die Männergruppe ist
eine über 20 Jahre gewachsene Gemeinschaft, wo jeder auf den anderen zählen
kann und zu dem anderen hilft, jeder nimmt Rücksicht auf den anderen, soweit
es geht. Wenn der eine z.B. am Bauen ist, dann helfen die anderen, ihrem
Beruf entsprechend mit, oder der eine hat das Auto kaputt, da gibt es den
Automechaniker ... usw. usw.
Na, auf den Geschmack gekommen? Kein Problem: einfach mal vorbeikommen. Ein- oder zwei - dreimal kucken heißt nicht direkt ja zum Verein zu sagen. Nur Mut.
Bericht zur Jahreshauptversammlung am 3. Februar 2009:
FreitagsMännergruppe, Freitags 20 - 22
Uhr, Halle oder Kleinspielfeld Schulbergstr. Vollmerhausen:
In dieser Form besteht die Gruppe in diesem
Jahr nun seit 29 Jahren. Gut ist, das alle Gründungsmitglieder, die vor 29
Jahren die Gruppe ins Leben gerufen haben, mehr oder weniger noch dabei sind.
Mehr oder weniger weil, wir haben mittlerweile leider den 2ten nicht mehr unter
uns Weilenden! Außerdem hat natürlich die Zeit an uns genagt, so dass bei
einigen auch die Knochen nicht mehr so recht wollen. Aber selbst unser Ältester,
der Siegfried Ley, mittlerweile stolze 70, ist dann wenn er da ist, noch mit
gleichem Einsatz dabei wie unser Jüngster, mittlerweile 41. Wenn es wirklich
körperlich mal gar nicht geht, dann kommen die Männer aber noch zur 3. Halbzeit,
dazu später mehr. Wenn alle mal an einem Abend da wären, dann wären wir mit 18
Personen. Aber das ist selten, denn Freitags hat nun mal der ein oder andere was
Anderes vor, aber 15 ist schon öfter vorgekommen, gar 16 und wenn das dann noch
in der Winterzeit ist, dann haben wir ein Problem. Denn Männer wollen sich am
liebsten auspowern, den Stress des Alltags mal für 2 / 3 Stunden vergessen, dass
ist in der rel. kleinen Halle am Schulberg schwer. Wir versuchen es mit 1 Stunde
Basketball und 1 Stunde Fußball, aber wegen der Halle können nicht alle
gleichzeitig spielen und je mehr sind, desto größer sind die Pausen. Besser ist
dies in der Sommerzeit, denn sobald es die Temperaturen zulassen und trocken
ist, gehen wir auf das Kleinspielfeld. Dann wird Fußball gespielt und dann
können es auch ruhig mehr sein. In der Urlaubszeit geht man aber auch mit 7
schon mal raus ... aber dass ist dann schon heftig ... um halb 10 sind die
Meisten kaputt ... man muss viel mehr Laufen! Wenn es gar nur 6 sind, geht man
trotzdem raus, aber man spielt dann quer. Nach dem Sport auch ganz wichtig, die
dritte Halbzeit. Dazu gehen wir in den Vereinsraum und bei dem ein oder anderen
Getränk, auch schon mal dem Mettbrötchen, wird dann noch geschockt. Aber nicht
um Runden, sondern in eine gemeinsame Kasse hinein, aus der dann einmal im Jahr
der Gruppenausflug finanziert wird. Freitag-Abend geht es hierbei, mit Auto,
Bahn oder in Kombination an einen Zielort, den vorher nur 2 Personen wissen,
Samstags wird eine Fahrradtour organisiert und Sonntags wird nach dem Frühstück
die Heimreise angetreten. Im Jahre 2007 ging es nach Jülich und im Jahre 2008
nach Koblenz. In Jülich waren 13 Männer dabei, in Koblenz ebenfalls. Auch noch
als Gruppenaktivität zu vermerken ... die Maifeier zusammen mit den Frauen der
Männer, die Weihnachtsfeier und zu runden Geburtstagen lädt man sich meistens,
ebenfalls ein. So wollen wir in diesem Jahr zum 50sten vom Christoph nach
Königstein bei Dresden ... Christoph stammt von da. Wer jetzt denkt, vieleicht
auch was für mich ... einfach mal vorbei kommen, Freitags um 8 Uhr abends, wir
beißen nicht ...
Noch ein paar Bilder vom Basketball und Fußballspielen:
ebenfalls
von 2000
und
welche vom 7.7.2006 
und noch ein Bild vom der "dritten Halbzeit" im Vereinsraum: DEM SCHOCKEN (von Anfang 2007)
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